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Innovative Produktionstechnologien stärken

Innovative Produktionstechnologien steigern die Wertschöpfung und sichern Arbeitsplätze in Deutschland und Europa. Mit gestärkten Produktionstechnologien haben wir den Schlüssel zur technologischen Souveränität selbst in der Hand

Die Skalierung und Wettbewerbsfähigkeit technischer Systeme basieren auf nachhaltigen, flexiblen, resilienten und modularen Produktionstechnologien. Künstliche Intelligenz und autonome Produktionssysteme, aber auch die Biologisierung technischer Systeme, sind Beispiele aktuell wichtiger Forschungsthemen. Produktionstechnologien fungieren dabei als Bindeglied von der Grundlagenforschung hin zur Anwendung, was ein enges Miteinander von Wissenschaft und Wirtschaft voraussetzt. 

Staatliche Investitionen zu Beginn der Wertschöpfungskette sind volkswirtschaftlich effizienter und für die Akteure auch kalkulierbarer als Markteingriffe am Ende. Die anwendungsorientierte Produktionsforschung sollte deshalb in der Forschungsförderung eine deutliche Akzentuierung erfahren. Die Wirtschaft sollte bei der Findung und Priorisierung von Förderbedarfen und Transfermaßnahmen von Beginn an beteiligt werden, sonst laufen Förderbekanntmachungen ins Leere, weil sie am Bedarf vorbeigehen. 

Dabei spielen öffentlich finanzierte Transferplattformen mit praxistauglichen Angeboten eine hilfreiche Rolle, um die Breite der Unternehmen erreichen. Zweck von Transferplattformen ist es, die in den Verbundprojekten zu erzielende Ergebnisse projektübergreifend zu bündeln und für unterschiedliche Zielgruppen nutzergerecht aufzubereiten. Auch werden durch Einbindung etablierter Verbandsstrukturen breitenwirksame Transferkanäle aufgebaut, um diese Ergebnisse an möglichst viele potenzielle Nutzende heranzuführen. Dieses Instrument trägt dazu bei, öffentliche Fördergelder effizient einzusetzen und den maximalen Nutzen der Ergebnisse sicher zu stellen.