Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes ist der Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe im vergangenen Februar gegenüber dem Vormonat preis-, saison- und kalenderbereinigt unverändert geblieben. Im Vergleich zu Februar 2024 sank er um 0,2 Prozent.
"Die Konjunktur verharrt im Keller", fasst Jupp Zenzen die Lage zusammen. "Die Auftragseingänge der Industrie bleiben auf dem schwachen Vormonatsniveau." Neben der gesunkenen Wettbewerbsfähigkeit drückten große wirtschaftspolitische Unsicherheiten die Bestellungen, erklärt er.
"Im Ausland herrscht aktuell größte Verunsicherung aufgrund der aggressiven Zollpolitik der US-Administration. Das schlägt sich auch in den Auftragsbüchern der exportorientierten deutschen Industrie nieder", so Zenzen weiter. Und: "Auch im Inland fahren die Unternehmen auf Sicht, bis wieder mehr Klarheit über den langfristigen wirtschaftspolitischen Kurs in Deutschland besteht."